Teil eines Werkes 
1 (1861) Adam Bede
Entstehung
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Es iſt Zeit daß Du zu Bette kommſt. Du holſt Dir gewiß wieder Dein Seitenſtechen.“

„Nun ja, ſie kann das Kind nehmen wenn es zu ihr gehen will,“ ſagte Frau Poyſer.

Hetty trat an den Schautelſtuhl und blieb ohne ihr gewöhnliches Lächeln, ohne einen Verſuch Totty an ſich zu locken, ſtehen. Sie wartete bloß bis die Tante ihr das Kind auf den Arm geben würde.

„Willſt Du zu Baſe Hetty gehen, mein Herzchen, ſo lange Mama ſich zum Bette fertig macht? Dann wird Totty in Mama's Bett gehen und die ganze Nacht dort ſchlafen.“

Bevor die Mutter ausgeſprochen, hatte Totty ihre Antwort auf unzweideutige Art gegeben, indem ſie ihre Stirne runzelte, mit den Zähnchen fletſchte und ſich vorbog um Hetty aus Leibeskräften auf den Arm zu ſchlagen. Dann ſchmiegte ſie ſich, ohne zu ſprechen, wieder an ihre Mutter.

„Ei, ei,“ ſagte Herr Poyſer, während Hetty ganz regungslos daſtand,„nicht zu Baſe Hetty gehen? Du machſt es ja wie ein kleines Kind: Totty iſt jezt ein kleines Mädchen und kein Kind mehr.“

„Alles Zureden hilft da nichts,“ verſezte die Mutter.„Wenn ſie unwohl iſt, hat ſie immer einen Zahn auf Hetty. Vielleicht geht ſie zu Dina!“

Dina hatte Hut und Shawl abgelegt und bis⸗ her ruhig im Hintergrund geſeſſen, weil ſie in Hetty's eigentlichen Geſchäftskreis nicht eingreifen wollte; aber jezt trat ſie vor, ſtreckte ihre Arme aus und ſagte:„Komm, Totty, Dina will Dich mit Mama die Treppe hinauftragen; die arme, arme Mama, ſie iſt ſo müde— ſie muß ins Bett.“

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