Teil eines Werkes 
1 (1861) Adam Bede
Entstehung
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Leute die jungen nicht lieben,“ ſagte der greiſe Mar⸗ tin, indem er ſeinen Kopf tiefer ſenkte und das Muſter der Quaderſteine auf dem Fußboden ins Auge zu faſſen ſchien.

„Ja wer die Flöhe nicht leiden kann, kommt in einem Hühnerſtall ſchlecht weg,“ meinte Frau Poyſer; „wir ſind Alle einmal jung geweſen, glaube ich, wohl oder übel.“

„Aber ſie muß ſich an junge Weiber gewöhnen lernen,“ verſezte Herr Poyſer,„denn man kann doch nicht annehmen daß Adam und Seth ihrer Mutter zu Liebe noch zehn Jahre lang ledig bleiben. Das wäre unvernünftig. Es iſt weder von der Alten noch von den Jungen Recht wenn ſie Alles nach ihrem eigenen Wunſch einrichten wollen; was dem Einen Recht, iſt dem Andern billig. Ich ſehe es auch nicht gern wenn die jungen Leute heirathen ehe ſie einen Holzapfel von einem andern Apfel unter⸗ ſcheiden können; aber man kann auch gar zu lange warten.“

„Allerdings,“ verſezte Frau Poyſer,„wenn man die Eſſenszeit verpaßt, ſo vergeht der Appetit; man dreht es mit der Gabel hin und her und ißt es zu⸗ lezt doch nicht. Dann ſchiebt man die Schuld auf das Eſſen und doch liegt ſie nur am Magen.“

Hetty kam aus der Vorrathskammer zurück und ſagte:„Jezt kann ich Totty nehmen, Tante, wenn Ihr wollt.“

„Ei wie, Rahel,“ ſagte Poyſer, als ſeine Frau zu zögern ſchien, weil Totty ſich endlich ruhig an ſie ſchmiegte,„laß das Kind jezt von Hetty hinauf⸗ tragen, während Du Dich ausziehſt; Du biſt müde.