Teil eines Werkes 
1 (1861) Adam Bede
Entstehung
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redet. Sie hat ein liebevolles Herz, iſt aber leicht geneigt ſich zu ärgern und zu ängſtigen. Ich möchte ihr eine feſtere Stüze wünſchen, woran ſie ſich in ihrem hohen Alter aufrecht halten könnte.“

„Adam iſt feſt genug,“ ſagte Herr Poyſer, der Dina's Wunſch mißdeutete.„Er wird ſich beim Dre⸗ ſchen bewähren. Er gehört nicht zu denjenigen in denen nur Stroh iſt und kein Korn. Ich bürge da⸗ für daß er ſein Leben lang ein guter Sohn bleibt. Hat er geſagt daß er uns bald beſuchen will? Aber kommt doch herein,“ fügte er hinzu indem er Plaz machte;„ich will euch nicht noch länger aufhalten.“

Die hohen Gebäude um den Hof her verdeckten zwar ein gutes Stück vom Himmel, aber das breite Fenſter ließ doch Licht genug herein um jeden Winkel in der Hausflur ſehen zu können.

Frau Poyſer ſaß im Wiegenſtuhl, welchen man aus dem vordern Zimmer geholt hatte, und bemühte ſich Totty in den Schlaf zu lullen. Aber Totty war nicht ſchläfrig, und als ihre Baſen hereinkamen, richtete ſie ſich auf und zeigte ein paar hochrothe Backen, die unter der reinen Nachthaube noch feiſter ausſahen als je.

In dem großen aus Weidenzweigen geflochtenen Armſtuhl an der linken Kaminecke ſaß der alte Mar⸗ tin Poyſer, ein geſundes, aber zuſammengeſchrumpf⸗ tes und gebleichtes Abbild ſeines ſtattlichen ſchwarz⸗ haarigen Sohnes; ſein Kopf fiel ein wenig vorwärts und ſeine Ellenbogen waren zurückgeſchoben, ſo daß ſein ganzer Vorderarm auf der Stuhllehne ruhen konnte. Sein blaues Taſchentuch war über ſeine Kniee gebreitet, wie er es im Zimmer zu halten

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