Teil eines Werkes 
1 (1861) Adam Bede
Entstehung
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ſcheiden kann von Gott, der uns liebt, der unſere Seelen mit Frieden und Freude füllt, weil wir die Ueberzeugung haben daß Alles was er will heilig, gerecht und gut iſt.

„Liebe Freunde, kommet und empfanget dieſe Seligkeit, ſie wird euch dargeboten; ſie iſt die frohe Botſchaft welche Jeſus den Armen zu predigen kam. Sie iſt nicht wie die Reichthümer dieſer Welt, bei denen, je mehr der eine bekommt, um ſo weniger dem andern zufällt. Gott iſt ohne Ende, ſeine Liebe iſt ohne Ende:

Ihr Strom zieht durch das ganze All, Gar reich der Vorrath iſt,

Er reichet aus allüberall, Reicht aus zu jeder Friſt.“

Dina hatte wenigſtens eine Stunde geſprochen, und das röthliche Licht des ſcheidenden Tages ſchien ihren Schlußworten einen feierlichen Nachdruck zu verleihen. Der Fremde, der ſich beim Verlauf ihrer Rede wie bei der Entwicklung eines Dramas intereſ⸗ ſirt hatte— denn jede aufrichtige und unſtudirte Be⸗ redſamkeit die uns das innere Gefühl und das Leben des Sprechers aufdect beſizt dieſe Art von Zauber — wandte ſein Pferd und ritt weiter, während Dina ſagte:„Laßt uns Etwas ſingen, lieben Freunde!“ So lange er den Abhang hinabritt, hörte er noch die Stimmen der Methodiſten, die in jenem ſeltſamen Gemiſch von Jubel und Betrübniß das eine geiſtliche Hymne kennzeichnet ſich hoben und ſenkten.

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