Teil eines Werkes 
1 (1861) Adam Bede
Entstehung
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Häuptern des Volks laure. Ihre Stimme wurde tief und bedeckt, aber noch immer fand kein Geberden⸗ ſpiel ſtatt. Dina hatte nicht die mindeſte Aehnlich⸗ keit mit dem gewöhnlichen Typus methodiſtiſcher Schwärmer. Sie predigte nicht wie ſie es von Andern hörte, ſondern ſprach unmittelbar aus ihrer eigenen Erfindung, unter Eingebung ihres eigenen einfachen Glaubens.

Aber jezt war ſie in einen neuen Strom von Gefühlen gerathen. Ihr Benehmen wurde unruhiger, ihr Vortrag raſcher und aufgeregter, als ſie den Leuten ihre Schuld, ihre böswillige Verſtocktheit, ihren Zuſtand des Ungehorſams gegen Gott zum Bewußtſein zu bringen verſuchte; als ſie ſich über die Gehäſſigkeit der Sünde, über die göttliche Heilig⸗ keit und die Leiden des Erlöſers verbreitete, durch welche ein Weg zu ihrer Rettung gebahnt worden ſei. Endlich ſchien es als könne ſie ihr ſchmerz⸗ liches Sehnen das verlorene Schaf zurückzubringen nicht befriedigen, wenn ſie ihre Zuhörer als Maſſe anrede; ſie rief bald den einen, bald den andern auf und beſchwor ſie mit Thränen ſich zu Gott zu wenden ſo lang es noch Zeit ſei; ſie ſchilderte ihnen den Jammer ihrer Seelen die in Sünden verloren ſeien, die von den Hülſen dieſer erbärmlichen Welt leben und ſich von Gott, ihrem Vater, weit entfernt haben; zulezt beſchrieb ſie die Liebe des Erlöſers, der ihrer Rückkehr entgegenharre.

Ihre methodiſtiſchen Brüder und Schweſtern hatten chon mit manchem Seufzer und Schluchzen geant⸗

woortet, aber ein Bauerrſchädel fängt nicht ſo leicht

Feuer, und eine gewiſe unbeſtimmte, leicht wieder