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wir von Gott zu wiſſen bedürftig ſind? Wir ſehen, er iſt groß und mächtig und kann thun was er will; wir ſind verloren als kämpften wir in großen Waſſern, wenn wir an ihn zu denken verſuchen.
„Aber vielleicht kommen Zweifel in eure Seelen wie folgende: Kann Gott ſich wohl um uns armen Leute annehmen? vielleicht hat er die Welt bloß für die Großen und Reichen gemacht, es koſtet ihn nicht viel uns unſere kleine Hand voll Speiſe und Trank zu geben, aber wie wiſſen wir denn daß er ſich irgend mehr um uns bekümmert als wir uns um die Würmer und andere Dinge im Garten be⸗ kümmern, wenn wir unſere Rüben und Zwiebeln einheimſen? Wird Gott ſich unſer annehmen wenn wir ſterben? Und hat er irgend einen Troſt für uns wenn wir lahm, krank und hilflos ſind? Vielleicht iſt er auch zornig auf uns; woher kämen ſonſt der Mehlthau, die ſchlechten Ernten, das Fieber und alle Arten von Kummer und Sorgen? denn unſer Leben iſt voll von Trübſal, und wenn Gott uns Gutes ſchickt, ſo ſcheint er auch Böſes zu ſchicken. Wie iſt das? Wie iſt das?
„Ach liebe Freunde, wir ſind ſchwer in Noth um gute Botſchaften von Gott, und was bedeuten alle andern guten Botſchaften wenn wir dieſe nicht haben? denn alles Andere geht zu Ende, und wenn wir ſterben, laſſen wir Alles zurück. Aber Gott lebt wenn alles Andere dahingegangen iſt. Was ſollen wir thun wenn er nicht unſer Freund iſt?“
Sodann erzählte Dina wie die frohe Botſchaft zu uns herniedergekommen ſei, und wie das Herz Gottes gegen die Armen ſich oft geoffenbaret habe im


