Teil eines Werkes 
1 (1861) Adam Bede
Entstehung
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Zuſtande gelinde kochender Entrüſtung; aber er hat ſeine Lippen noch nicht geöffnet, außer um in einem tiefen, violoncellartig brummenden Baß vor ſich hin⸗ zuſagen: Sihon, König der Amoriter, denn Seine Gnade währet ewiglich, und Og, König von Baſan, denn Seine Gnade währet ewiglich ein Citat das für den vorliegenden Fall ganz und gar nicht zu paſſen ſcheint, das ſich aber, wie jede andere Anomalie, bei entſprechender Einſicht als natürliche Conſequenz erweiſen wird. Meiſter Rann vertheidigte in ſeinem Innern die Würde der Kirche gegen dieſen ſcandalöſen Einbruch des Methodismus, und da dieſe Würde mit ſeinem eigenen klangvollen Vortrag des Reſponſoriums genau verbunden war, ſo führte ihn ſeine Beweisführung natürlich zu einem Citat aus dem Pſalm den er am lezten Sonntag Mittag in der Kirche geleſen hatte.

Die Weiber hatten ſich durch ihre ſtärkere Neu⸗ gierde bis an den Rand der Gemeindewieſe treiben laſſen, wo ſie das quäkerartige Coſtüm und das ſeltſame Benehmen der Methodiſtinnen genau beob⸗ achten konnten. Unter dem Ahornbaum befand ſich ein kleiner Karren, welchen der Wagner zu einer Kanzel hergegeben hatte, und rings herum waren einige Bänke und Stühle aufgeſtellt. Auf dieſen ſaßen einige Methodiſten mit geſchloſſenen Augen, als wären ſie in Gebet oder Betrachtung verſunken. Andere zogen es vor ſtehen zu bleiben und hatten ihre Geſichter gegen die Dorfbewohner mit einem Blick ſchwermüthigen Mitleids gekehrt, woran Beſſy Cranage, die muntere Tochter des Schmieds, bei ihren Nachbarn als Chad's Beß bekannt, ſich ſehr