Teil eines Werkes 
1 (1861) Adam Bede
Entstehung
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zu hören; ſie waren alle bloß erſchienen um zu ſehen was es gebe. Die Männer waren hauptſächlich in der Nähe der Schmiede verſammelt. Aber man glaube nicht daß ſie auf einem Haufen geſtanden. Die Bauern erſcheinen niemals ſchwarmartig: ein Geflüſter iſt ihnen unbekannt, und ſie ſcheinen bei⸗ nahe eben ſo unfähig einen leiſen Ton hervorzu⸗ bringen wie eine Kuh oder ein Hirſch. Der rechte Bauer dreht demjenigen mit dem er ſpricht den Rücken, wirft ihm über die Schulter hinweg eine Frage zu als wollte er der Antwort davonlaufen, und geht ein paar Sch e weg wenn das Geſpräch am intereſſanteſten wird. So war auch die Gruppe in der Nähe der Schmiede keineswegs dicht und ver⸗ deckte nicht Chad Cranage, den Schmied ſelbſt, der, ſeine ſchwarzen ſehnigen Arme übereinandergeſchlagen, gegen den Thürpfoſten gelehnt ſtand und laut auf⸗ lachte über ſeine eigenen Wize, denen er einen ent⸗ ſchiedenen Vorzug vor den Spöttereien des Drahtben gab; lezterer hatte nämlich den Vergnügungen der Stechpalme entſagt um das Leben auch einmal un⸗ ter einer andern Geſtalt anzuſehen. Aber beide Arten von Wiz wurden mit gleicher Verachtung be⸗ handelt von Herrn Joſua Rann. Meiſter Rann''s Schurzfell und verbiſſener Grimm erheben es über allen Zweifel daß er der Dorfſchuſter iſt; die Art wie er ſein Kinn und ſeinen Bauch vorſchiebt und die Daumen unn einander dreht, iſt ein feiner Finger⸗ zeig wodurch unvorſichtige Fremde belehrt werden daß ſie ſich vor dem Angeſicht des Küſters befinden. Der alte Joſua, wie ihn ſeine Nachbarn unehrer⸗ bietig genug ſchlechtweg nennen, befindet ſich in einem