Teil eines Werkes 
1 (1861) Adam Bede
Entstehung
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derten Graſes, dem hohen rothen Klee und den weißen Dolden des Schierlings an den buſchigen Hecken. Es war der Augenblick im Sommer wo das Getöne der angenezten Senſe uns veranlaßt länger⸗ verweilende Blicke auf die blumenbeſäeten Locken der Wieſen zu werfen.

Er hätte noch andere Schönheiten in der Land⸗ ſchaft ſehen können, wenn er ſich ein wenig in ſeinem Sattel gedreht und oſtwärts über Jonathan Burge's Waideland und Holzhof hin nach den grünen Korn⸗ feldern und den Wallnußbäumen des Pachthofes ge⸗ blickt hätte; aber augenſcheinlich intereſſirte er ſich mehr für die lebendigen Gruppen die dicht vor ihm ſtanden. Alle Generationen im Dorfe waren da, von dem alten Vater Taft in ſeinem braunen wollenen Käppchen an, der beinahe entzwei geknickt war, aber zähe genug ſchien um ſich auf ſeinen kurzen Stock gelehnt noch eine gute Weile auf ſeinen Beinen zu halten, bis hinab zu den kleinen Kindern deren runde Köpfchen aus geſteppten leinenen Häubchen hervor⸗ ſahen. Dann und wann kam ein neuer Zuhörer hinzu; vielleicht ein plumper Ackersmann der ſich, nachdem er ſein Abendeſſen verzehrt, mit ſtumpfem ſtierartigem Blick das ungewöhnliche Schauſpiel an⸗ ſehen wolte, und auch zu hören wünſchte, was ihm irgend Jemand zur Erklärung deſſelben ſagte, aber kei⸗ neswegs angeregt genug war um nur ſelbſt eine Frage zu ſtellen. Aber Alle vermieden es ſich den Metho⸗ diſten auf der Gemeindewieſe anzuſchließen und da⸗ durch mit der erwartungsvollen Zuhörerſchaft ſich zu vermengen, denn nicht ein einziger hätte ſich's nach⸗ ſagen laſſen daß er gekommen ſei um die Predigerin