Teil eines Werkes 
1 (1861) Adam Bede
Entstehung
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ergözte, indem ſie voll Verwunderung fragte warum die Leute dort ſolche Geſichter ſchneiden. Chad's Beß war der Gegenſtand ganz beſonderen Mitleids, weil ſie ihre Haare zurückgekämmt und ein Häubchen trug, ſomit einen Schmuck zur Schau ſtellte auf den ſie weit ſtolzer war als auf ihre rothen Wangen, nämlich ein Paar runde große Ohrringe mit falſchen Granaten, Schmuckſachen die nicht bloß bei den Methodiſten in Verachtung ſtanden, ſondern auch bei ihrer eigenen Baſe und Namensſchweſter, Timothy's Beß, die mit viel verwandtſchaftlichem Gefühl dieſe Ohrringe ſchon oft zum Kukuk gewünſcht hatte. Timothy's Beß war, obſchon ſie unter ihren nä⸗ hern Bekannten ihren Mädchennamen beibehalten, ſchon ſeit lange die Frau des Sandy Jim und beſaß eine ſchöne Auswahl er Frauenjuwelen; es genüge das ſchwere Kind zu erwähnen das ſie in ihren Armen ſchaukelte, und den fünfjährigen Burſchen mit den Kniehoſen und den rothen Beinen, der eine roſtige Milchkanne als Trommel um den Hals trug und von Chad's kleinem Dachshund aufs Sorgfäl⸗ tigſte gemieden wurd⸗ ieſer junge Olivenzweig, der unter dem Namen Beß Ben bekannt war, hatte ſich, da er einen Forſchergeiſt beſaß und von keiner falſchen Beſcheidenheit gehemmt wurde, über die Gruppe von Welbern und Kindern hinaus begeben und ging ohne Weiteres unter den Methodiſten um⸗ her, indem er ihnen mit ſeinem weit offenen Munde ins Geſicht ſchaute und zur muſikaliſchen Vergnügung der Geſellſchaft mit einem Stock auf ſeine Milchkanne einſchlug. Aber als eines der ältern Frauenzimmer ſich hinabbeugte und ihn mit einer Miene ernſter

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