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daß die andern Arbeiter weggingen. Aber kaum hatte Adam ſeinen Zollſtab in die Taſche geſteckt und ſein Schurzfell aufzuwinden begonnen, als Gyp herbeiſprang und mit geduldiger Erwartung ſeinem Herrn ins Geſicht zu ſchauen anfing. Hätte Gyp einen Schwanz beſeſſen, ſo würde er ohne Zweifel damit gewedelt haben, aber da ihm dieſes Mittel
zur Aeußerung ſeiner Gefühle verſagt war, ſo ging
es ihm wie manchen andern rechtſchaffenen Leuten die phlegmatiſcher erſcheinen als die Natur ſie ge⸗ macht hat.
„Ei mein Gyp, biſt Du bereit den Korb zu em⸗ pfangen?“ ſagte Adam mit derſelben ſanften Ton⸗ biegung wie wenn er mit Seth ſprach.
Gyp ſprang in die Höhe und bellte ein einziges Mal, wie wenn er ſagen wollte: Natürlich! Der arme Kerl, er hatte keine große Auswahl in Aus⸗ drücken.
Der Korb enthielt an den Werktagen das Mittag⸗ eſſen Adam's und Seth's, und kein Beamter kann, wenn er in einer öffentlichen Proceſſion einherſchreitet, alle ſeine Bekannten ſo entſchloſſen verläugnen wie Gyp, wenn er mit ſeinem Korb im Maul dicht auf den Ferſen ſeines Herrn einhertrabte.
Beim Hinausgehen ſchloß Adam die Werkſttt, zog den Schlüſſel ab und brachte ihn in das Haus auf der andern Seite des Holzhofes. Es war ein niedriges Haus das mit ſeinem platten, grauen Strohdach und ſeinen bräunlichen Mauern friedlich und angenehm im Abendlicht dreinſchaute. Die Blei⸗ fenſter glänzten blank und fleckenlos, die ſteinerne


