Teil eines Werkes 
1 (1861) Adam Bede
Entstehung
Einzelbild herunterladen

13

und nach ſeiner Jacke gegriffen; Drahtben hatte eine halbhineingetriebene Schraube aus der Hand gelaſſen und ſeinen Schraubendreher unter ſein Handwerks⸗ zeug geworfen; Mum Taft, der während der bis⸗ herigen Unterhaltung ſtill geſchwiegen, hatte ſeinen Hammer den er eben in die Höhe gehoben ſinken laſſen; ja ſelbſt Seth hatte ſich geſtreckt und griff nach ſeiner papiernen Müze. Adam allein hatte fortgearbeitet als ob Nichts vorgefallen wäre. Aber als er be⸗ merkte daß Alle aufhörten, ſtand er auf und ſagte im Tone der Entrüſtung:

Da ſchaut mir einmal her! Ich kann es nicht ausſtehen wenn Männer ihr Handwerkszeug auf ſolche Art gleich beim erſten Glockenſchlage auf die Seite⸗ legen, als hätten ſie gar keine Freude an ihrem Geſchäft und fürchteten ſich einen Schlag zuviel zu thun.

Seth ſah ein wenig ſchuldbewußt aus und be⸗ gann ſeine Vorbereitungen zum Gehen langſamer zu betreiben, aber Mum Taft brach das Schweigen und ſagte:

Ja, ja, mein lieber Adam, Du ſprichſt wie es ſich für Deine Jugend geziemt; wenn Du einmal ſechs und vierzig auf dem Rücken haſt wie ich, ſtatt ſechsundzwanzig, ſo wirſt Du auch nicht ſo flink für Nichts und wider Nichts arbeiten!

Unſinn! ſagte Adam zornig,ich möchte doch wiſſen was das Alter damit zu ſchaffen hat. Ich denke Ihr ſeid noch immer nicht ſteif. Ich haſſe es wenn einer ſeine Arme herabſinken läßt als hätte er einen Schuß bekommen, und zwar ehe es noch ausgeſchlagen hat, juſt als hätte er nicht die mindeſte