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wenn ein Mann Religion hat, ſo verſieht er ſeine Arbeit deßhalb um Nichts ſchlechter.“
„Nur vergißt er zuweilen die Füllungen an den Thüren, nicht wahr, Seth?“ warf Drahtben ein.
„Aha, Ben, jezt haſt Du wieder Deinen Spott über mich, woran Du für Dein ganzes Leben genug haben wirſt. Aber die Religion war hier nicht Schuld, ſondern nur Seth Bede, der immer ein Bischen ein Grillenfänger war und den die Religion leider Gottes nicht curirt hat.“
„Du brauchſt Dir nichts daraus zu machen,“ ſagte Drahtben,„Du biſt ein rechiſchegfener Mann und haſt das Herz auf dem rechten Flecke ſizen, ob Du nun Füllungen machſt oder ſie vergiſſeſt; auch brauſeſt Du nicht gleich über jeden Scherz auf, wie Jemand aus Deiner Familie der vielleicht noch mehr Verſtand hat.“
„Seth, mein Junge,“ ſagte Adam, ohne die gegen ihn gerichtete Spötterei zu beachten,„Du darſſt es nicht unfreundlich aufnehmen; was ich ſo eben ſagte, ging gar nicht auf Dich. Der Eine ſieht die Sache auf dieſe Art an, der Andere auf eine andere; Jeder hat ſeine eigene Art die Sachen anzuſehen.“
„Nun, nun, lieber Adam,“ ſagte Seth,„Du haſt es nicht böſe mit mir gemeint, das weiß ich wohl; Du machſt es wie Dein Hund Gyp— Du bellſt mich manchmal an, leckſt mir danach aber immer die Hand.“
Sämmtliche Geſellen arbeiteten einige Minuten ſchweigend weiter, bis es auf der Kirchenuhr ſechs zu ſchlagen anfing. Mit dem lezten Glockenſchlage hatte Sandy Jim bereits den Hobel weggeworfen


