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dings muß der Menſch die Liebe Gottes in ſeiner Seele haben und die Bibel iſt Gottes Wort. Aber was ſagt die Bibel? Nun ja, ſie ſagt: Gott habe dem Arbeiter der die Bundeslade baute ſeinen Geiſt eingegeben, ſo daß er all die Schnizerei und andern Dinge die eine feine Hand erfordern machen konnte. Ich ſehe die Sache ſo an: der Geiſt Gottes iſt in allen Dingen und in allen Zeiten, am Werktag und am Sonntag— ferner in den großen Arbeiten und Erfindungen, in Zeichnungen und in den mechaniſchen Künſten. Und Gott hilft uns mit unſern Köpfen und Händen ſoe gut wie mit unſern Seelen, und wenn einer außer den Arbeitsſtunden auch noch etwas thut— wenn er einen Ofen für ſeine Frau baut, ſo daß ſie das Bäckerhaus entbehren kann, oder wenn er ſein Gärtchen ſelbſt bearbeitet und macht daß zwei Kartoffeln wachſen ſtatt einer einzigen, ſo thut er damit mehr Gutes und iſt Gott eben ſo nahe als wenn er einem Prediger nachläuft und betet und ſtöhnt.“
„Ganz recht, Adam!“ ſagte Sandy Jim, der während dieſer Rede ſein Hobeln eingeſtellt hatte um die Bretter zu wechſeln;„das iſt die ſchönſte Predigt die ich meiner Lebtage gehört habe. Aus demſelben Grunde plagt mein Weib mich beſtändig ich ſolle ihr einen Ofen ſezen laſſen.“
„Es iſt Grund in dem was Du da ſagſt, Adam,“ bemerkte Seth ernſthaft.„Aber Du weißt doch auch ſelbſt daß ſchon mancher nichtsnuziger Burſche durch
ſolche Predigten, an denen Du ſo viel Arges findeſt,
in einen fleißigen Mann umgewandelt worden iſt. Der Prediger iſt es der das Bierhaus leert, und


