Teil eines Werkes 
1 (1861) Adam Bede
Entstehung
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Irwine iſt viel zu geſcheidt als daß er ſich darein miſchen wollte wie die Leute es mit der Religion halten. Das haben ſie mit Gott abzumachen, hat er ſchon oft zu mir geſagt.

Ja, ja, aber bei all dem ſieht er doch eure Diſſenters nicht gern.

Das mag wohl ſein. Ich kann auch Tods dickes Bier nicht leiden, hindere es aber dennoch nicht daß Du Dich wie ein Narr darin beſäufſt.

Dieſer Ausfall Adams wurde herzlich belacht, aber Seth ſagte mit großem Ernſt;:

Ei, ei, lieber Adam, Du mußt Niemandens Re⸗ ligion mit dickem Bier vergleichen. Du glaubſt im Grunde doch daß die Diſſenters und Methodiſten ebenſo gut auf dem rechten Wege ſind wie die Leute von der Hochkirche.

Nein Seth, ich verſpotte Niemand um ſeiner Re⸗ ligion willen. Jeder ſoll ſeinem Gewiſſen folgen, mehr verlange ich nicht. Nur glaube ich es wäre beſſer wenn Jeder den Andern ruhig in der Kirche ſizen ließe, es gibt da viel zu lernen. Und dann kann man ſich in geiſtlichen Dingen gar leicht zu hoch hinaufſchrau⸗ ben; wir müſſen außer dem Evangelium noch etwas Anderes in dieſer Welt haben. Betrachte einmal die Canäle, die Waſſerleitungen, die Maſchinerie in den Kohlengruben und Arkwrigts⸗Fabriken da drüben in Cromford; um ſolche Dinge zu machen muß einer noch mehr gelernt haben als bloß das Evangelium. Aber wenn man dieſe Predigten hört, ſo ſollte man meinen der Menſch habe ſein Leben lang nichts An⸗ deres zu thun, als ſeine Augen zuzumachen und zu beobachten was in ſeinem Innern vorgeht. Aller⸗