Teil eines Werkes 
1 (1861) Adam Bede
Entstehung
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ſie weder für Dich noch für mich zu haben iſt. Komm nur einmal und höre ſie an, dann wirſt Du nicht mehr ſo leichtſinnig von ihr reden.

Nun ich bin ſo halb und halb entſchloſſen ſie heute Abend anzuſehen, wenn ich drüben in der Stechpalme keine gute Geſellſchaft finde. Was wird ſie zum Text nehmen? Vielleicht kannſt Du mirs ſagen, Seth, im Falle ich nicht zur rechten Zeit kommen ſollte. Etwa die Worte: Was ſeid ihr her⸗ ausgekommen zu ſehen? Eine Prophetin? Wahrlich, ich ſage euch, da iſt mehr als eine Prophetin ein außerordentlich hübſches Frauenzimmer.

Höre Ben, ſagte Adam in etwas ſtrengem Tone,laß doch die Bibel in Ruhe, du gehſt da viel zu weit.

Ei, ei, ſchwindelt es Dir auch, Adam? Ich hatte immer geglaubt Du habeſt mit Weiberpredigten Nichts zu ſchaffen.

Nein, mir ſchwindelt es nicht. Ich habe Nichts vom Predigen der Weiber geſagt, ſondern bloß Du ſolleſt die Bibel in Ruhe laſſen; Du haſt ein luſti⸗ ges Anekdotenbuch auf das Du Dir ſo viel einbildeſt; halte Deine ſchmuzigen Finger an das. 3

Ci, ei, Du wirſt ein ſo dicker Heiliger wie Seth. Ohne Zweifel gehſt Du heute Abend in die Predigt und gewiß ſingſt Du recht ſchön dabei vor. Aber was wird wohl der Pfarrer Irwine ſagen, wenn ſein großer Liebling Adam Bede zu den Methodiſten geht?

Kümmere Dich gar nicht um mich, Ben. Ich werde ſo wenig Methodiſt wie Du, aber Du wirſt wahrſcheinlich etwas Schlimmenta werden. Meiſter