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„Sobald wir verheirathet waren, zogen wir nach Haarlem, denn Ew. werden wohl einſehen, daß Amſter⸗ dam nicht für mich war... ich konnte nie über den heiligen Weg oder den Nieuwenmarkt gehen, ohne daß ich an meinen Vater und Bruder dachte, die ein ſo ſchreckliches Ende hatten..
„Zu Haarlem hat Dirk ein gutes Sattlergeſchäft 3 übernommen und wir haben Gott ſei Dank unſer gu⸗ tes Brod. „Nancy Horſt iſt auch verheirathet, und wohnt mit ihrem Manne zu Hermstede. Ihr Vater wohnt bei ihr und Albert malt Bilder, die, wie Dirk ſagt, ſehr gut und theuer bezahlt werden. Ihr Kind aus erſter Ehe iſt geſtorben; ich bin einmal bei ihr geweſen, ſie wohnt ſehr hübſch und hat eine Magd. Sie und ihr Mann waren außerordentlich freundlich und wir mußten mit Gewalt beim Eſſen bleiben, da half nichts, da ſprach man unaufhörlich von euch und ihr Mann hatte immer den Mund voll, über den Vater deines Mannes den Kolonel. „Vor ein paar Monaten kam ein Herr zu uns in den Laden, der bei meinem Manne die Sattlerarbeit zu einem Tilbury beſtellte. Ich hatte ihn mehr geſehen und es war wohl Niemand anders, als der Herr de Roos... Er ſagte, daß ſobald das Zeug fertig fei, mein Mann es dem Schiffer mitgeben ſolle; er wohnt zu Breukelen. Mein Mann machte es in Ordnung und ſchickte es fort, aber es kam keine Bezaylung, da iſt Dirk ſelbſt dort geweſen... und Herr de Roos hat 6 meinem Manne eine Adreſſe nach Amſterdam gegeben, und ſo hat er denn das Geld mit vieler Mühe bekom⸗ men. Denn der Herr de Roos hat nach dem Tode ſei⸗ 3 ner Frau ſolch tolles Zeug getrieben, daß er unter Ku⸗ ratel geſtellt iſt; wenigſtens bekommt er jedes Jahr ſo viel, daß er anſtändig leben kann, im Uebrigen aber iſt er über ſein Geld nicht Herr.
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