Teil eines Werkes 
9.-12. Th. (1845)
Entstehung
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in dem heeren logement in Hoorn verſchafften oder

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In der That, antwortete Albert,übermorgen iſt es vorbei.

Dann wird er in einem andern Hotel logiren.

Und wir auch, denn um Euch die Wahrheit zu ſagen, habe ich wenig Luſt, Brams Rath zu folgen und hier noch ein paar Tage zu bleiben, um allen Verdacht zu vermeiven; ich finde es für das Beſte, uns ſo bald als möglich auf die Beine zu machen.

Es thut mir aber doch weh, den Kolonel betrü⸗ gen zu müſſen, ſagte Albert Droſt,einen hübſcheren Mann habe ich ſelten getroffen und darum ſchmerzt es mich, bei ihm den Judas ſpielen zu müſſen. Ich kann Euch ſagen, Gijs, daß es mir hier zu eng wird, wenn ich ihn ſo vertraulich mit uns ſprechen und ſo blind⸗ lings in's Verderben laufen ſehen.

Was, was ſchwatzt Ihr da von Verderben, rief Gijs,ein Verluſt von dreißigtauſend Gulden wird ihn nicht gerade in's Verderben ſtürzen und der Auf⸗ enthalt eines Tages in dem Keller des krummen Da⸗ vid iſt doch wahrhaftig keine ſo ſchreckliche Sache.

Und Ihr glaubet, daß er ohne alles Mißtrauen mit uns gehen wird?

Ganz gewiß, wenn Ihr Eure Rolle ſo gut aus⸗ ſpielt, als Ihr es bis jetzt gethan, ſagte Gijs.Hat er nicht ſchon großes Vertrauen in Euch geſetzt, als er ſich mit Euch über den Preis des Bildes berieth, das man ihm zum Kaufe anbot?

Wohl, ſprach der Maler,und darum ſchmerzt

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es mich, ihn betrügen zu müſſen.

Bah! begann der Dichter wieder,ich glaube, daß Euch die ſchönen Kleider Brams ganz verändert haben, wenigſtens wart Ihr nicht ſo gewiſſenhaft, als Ihr die Juwelen genommen, die Euch ein Plätzchen

damals, als Ihr mit Paul dem Barbier auf der Schanze den Herrn beraubtet. 4 Alberts Geficht wurde roth vor Wuth, doch ſich