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J. In dem Hotel des Pays⸗Bas.
„Er geht in die Falle, wahrhaftig, er kommt hinein,“ ſagte Gijs der Dichter, während er ſich be⸗ haglich auf ein weiches Sofa in einem der Zimmer des Hôtel des Pays⸗Bas niederſetzte. Vor demſelben war ein kleiner Tiſch, auf welchem eine Flaſche Rhein⸗ wein und ein paar Kelche ſtunden. Albert Droſt ſaß vor dem geöffneten Fenſter, das auf die Doelenſtraat hinausging, nach Herzensluſt eine feine Manila⸗Zigarre rauchend. Beide waren hübſch gekleidet und wußten ſich in den Kleidern, die Bram ihnen verſchafft hatte, wohl zu bewegen, ſo daß man die beiden Herren, die ihr Abſteigequartier in dem Hôtel genommen hatten, unmöglich als die Gäſte des Mooriaantie wieder er⸗ kannt haben würde.
Beſonders ſah Albert Droſt ſehr gut aus, denn die Liebe zu Nancy Horſt hatte ihn vor Ausſchweifung, ausgenommen dem Trinken, zurückgehalten und ſo un⸗ terſchied er ſich vortheilhaft von ſeinem Kameraden, auf deſſen Geſicht die Zeichen des unzüchtigen Lebens nur allzudeutlich zu ſehen waren, obwohl man Gijs ein anſtändiges Benehmen nicht abſprechen konnte.
„Wahrhaſtig Freund,“ fuhr Giſs fort, ſeine Blicke mit Wohlgefallen an dem prachtvollen Zimmer weidend, nes gefällt mir hier beſſer, als in dem Mooriantje; Schade, daß dies Leben ſo kurz dauern ſoll, und der Wein ſchmeckt unendlich feiner, als Davids jim und jajim.“


