Teil eines Werkes 
5.-8. Th. (1845)
Entstehung
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Der Kerl iſt ein Narr mit ſeinem ſtarken Ge⸗ tränk und ſeinem Fleiſch, rief David und ergriff die Flaſche, worauf er ſich ein Glas voll ſchenkte und das bis oben Gefüllte mit derſelben Geſchwindigkeit, wie Jim und Gijs leerte.

Der Gärtner von dem Buitenfingel iſt aber doch ein tüchtiger Schütze, ſprach Jim, während er das jämmerlich zugerichtete Geſicht ſeines Vaters betrach⸗ tete.Ich muß noch lachen, wenn ich daran denke, wie Du aus der Rinne getaumelt und was für ſchänd⸗ liche Geſichter Du ſchnittſt, als Du den Schuß ins Ge⸗ ſicht kriegteſt. Wahrhaftig, Du darfſt zufrieden ſein, daß das Gewehr mit Salz, anſtatt mit Schrot geladen war, Alter, da Du nun kaum ein wenig häßlicher geworden biſt, und ſeinen eigenen Witz bewundernd, ſchüttelte ſich Jim vor Lachen.

Um dieſe Worte Jims unſern Leſern deutlich zu machen, müſſen wir erzählen, daß David Ram, als er mit einigen Kameraden beſchäftigt war, das Blei zu ſtehlen aus der Rinne eines jener kleinen Landhäuſer, die man auf dem Singel außer Amſterdam in Menge findet, durch einen Schuß in dem Geſicht verwundet worden war, wodurch natürlich der Diebſtahl verhin⸗ dert wurde.

Ich bin fertig, David, ſagte Gijs und legte dem Krummen einen Brief vor, der beſonders ſchön geſchrie⸗ ben war, und, was Reinheit der Sprache und Recht⸗ ſchreibung betraf, wenig zu wünſchen übrig ließ.

Das iſt geſchrieben, Gijs, wie wenn's ein Schwarz⸗ rock gemacht hätte; mein bemocial*), der mir den letzten Prozeß gewonnen, kann's nicht halb ſo ſchön. Laß'mal hören, Gijs, was Du da gemacht haſt.

Gijs nahm das Geſchriebene und las:

Gnädiger Herr und gnädige Frau! Durch die Noth gedrungen, wage ich es, mich

*) Advokat.