Teil eines Werkes 
5.-8. Th. (1845)
Entstehung
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7 iſt, die Lampe kann ohne Oel nicht brennen, gib' mir etwas Jenever, um das Zittern zur Ruhe zu bringen.

Jim holte eine Flaſche aus dem Kaſten.A vous!* ſagte er, nahm einen tüchtigen Zug und gab die Flaſche dem Schreiber. 4

Dieſer hielt die Flaſche gegen das Licht, ſchüttelte den Kopf und ſagte:das iſt zu wenig; es wird mir nichts helfen.

Geh' in de Valk, Mat, ertönte Davids gebie⸗ tende Stimme,und hole eine Flaſche Jenever, ſag', daß es für mich iſt, dann werden ſie Dir's nicht ab⸗ ſchlagen, ich bin ein guter Kunde und habe immer treu meine Schulden bezahlt; bitt' auch um einen Kelch,

denn in unſerem Glaſe iſt Tinte.

3 Das Mädchen gehorchte und brachte bald das Ver⸗

angte. 4 Da iſt Oel für die Lampe, Gijs, rief Jim la⸗ chend,laß uns jetzt mal ſehen, was Du thun kannſt.

Gijs verſchlang drei Gläſer und ſeine Hand bebte nicht mehr und ſeine Augen begannen wieder zu glän⸗ zen; er ſchob das Licht auf ſeinem gläſernen Piedeſtal etwas näher und begann zu ſchreiben.

Jim folgte theilweiſe dem Beiſpiele. Er ſchenkte ein Glas ein und leerte es auf einen Zug, worauf er, um zu zeigen, wie gut es ihm munde, mit einem ge⸗ waltigen Schmatz das Glas wieder auf den Tiſch ſetzte.

Schenk' mir auch Eins ein! ſagte David Ram, die Tücher, die um ſeinen Mund gebunden waren, ſo weit zur Seite ſchiebend, als es nöthig, um das Glas an die Lippen zu bringen,ich will auch!

Nein, Alter, ſprach Jim mit komiſchem Ernſt, Du kriegſt keinen Tropfen, weißt was der Meiſter ge⸗ ſagt hat. Und durch ſeine Naſe ſprechend, fuhr er fort:Vor Allem nichts, was ſcharf iſt, keinen Pfeffer, Salz und beſonders keine ſtarken Getränke und, fügte er in ein lautes Gelächter ausbrechend hinzu,durchaus kein Fleiſch.