mir der Graf Reiſegeld, und ich mußte die Wanderſchaft durch Deutſchland antreten.
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„um in Deinem Handwerke recht geſchickt zu werden. Lebe wohl, und kehre als ein redlicher Menſch zurück, wenn Du einſt glück⸗ lich werden willſt; denn nur der Redliche kann glücklich ſeyn.“
Ich nahm das Geld, welches der gute Herr mir ſchenkte, ſchnürte mein Bündel, und trat ſogleich meine Wanderſchaft an. Vier Jahre arbeitete ich in Dresden, Prag, Wien und München ſo gut ich konnte, und ſuchte ein geſchickter Tiſchler zu werden. Aber dann, ein und zwanzig Jahre alt, beſiel mich das Heimweh; ich eilte nach Haus, in der Hoffnung, jetzt hier als ein redlicher Menſch, der ſein Handwerk verſtand, mein Brod ver⸗ dienen zu können.
Der Graf gab mir Arbeit, und war damit zufrieden; er empfahl mich in der Nachbar⸗ ſchaft, und ſo hatte ich wirklich zu leben, und lebte ohne Noth. Da wurde ich mit Meta
ter zu werden. as i ausgelernt hatte, gab
Du mußt wandern,“ ſagte der Graf,


