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Lord B. nahm das Tuch Laurettens, das er ſorgfältig aufgehoben hatte, und ver⸗ fügte ſich zur Herzogin, noch unentſchloſſen, wie er da zu handeln habe. Er ließ ſich melden, ward ſogleich angenommen, und fand die Herzogin in einem reizenden Negli⸗ gée allein. Jetzt, da kein neidiſcher Putz ſie bedeckte, fand der Lord völlig jene Züge, nur ganz vollendet und etwas von Gram über⸗ ſchattet, die ſeinem theuern, verlornen Schütz⸗ linge ſo eigen waren; er war überzeugt, es mußte Laura's Mutter ſeyn, vor der er jetzt ſtand. Er war nun entſchloſſen, zog das Tuch hervor und fragte die Herzogin, ob es ihr bekannt ſei? Sie betrachtete es— ſtarrte den Lord an, ſchwankte und ließ ſich, am ganzen Körper fieberhaft zitternd, auf dem Sopha nieder; doch nur kaum eine Minute, da ſprang ſie auf und rief:„Ha, das Tuch meiner Lau⸗ ral Herr, wiſſen Sie etwas von“— Sie ſank wieder erſchöpft nieder, flehte aber drin⸗ gend mit Geberden, der Lord möge ſprechen. Dieſer begann alſo zu erzählen, wie er zu
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