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Aeltern auf der Reiſe nach Deutſchland, wo die Herzogin ihrer geſchwächten Geſundheit.
wegen, das Carlsbad gebrauchen wollte, ge⸗ ſtohlen worden? Wie freute ſich heimlich, ja oft laut, über den Schmerz der Aeltern, den ihnen der Verluſt ihres einzigen Kindes ge⸗ bar, der Böſewicht! Jetzt war er, oder ein Sohn, der ihm in Allem glich, der einzige Erbe ſeines Bruders.— Wie ein naher Don⸗ nerſchlag den ſorgloſen Wanderer erſchrickt, ſo erſchrack Guido, als er in Venedig die kleine Laura traf, die Züge ſeiner Schwä⸗ gerin ſprachen ihn nur zu deutlich in dem Angeſichte des Kindes an, und als er das ihm wohlbekannte Kreuz am Halſe Lauret⸗ tens erblickte, da war es gewiß, die Kleine war das verlorne, geraubte Kind. Sollte dieſes wieder zum Vorſcheine kommen, und einſt ihren Aeltern wieder zugeſtellt werden, ſo war er um das ganze Erbe, und alle ſeine Plane für die Zukunft entworfen, mußten ſcheitern. Laurette mußte wieder unſicht⸗ bar werden, und er ließ ſie, wie wir wiſſen, auf's Neue rauben.——. Lord


