Tafeln mit den alten, bekannten Namen, und das weiße Altartuch Deiner Anna, wird er es auch laſſen? Und wird ihm Alles ſo heilig ſeyn, wie Dir?“
„Ach, wenn er es doch in Ehren an ſei⸗ nem Platz ließe! Es iſt mir, als wäre ewi⸗ ger Friede an dieß Alles gebunden, als wach⸗ ten die Geiſter der Verſtorbenen wie Engel darüber.“
„Liebes Gotteshaus, wie friedlich hat ſich
mein Haar in dir gebleicht! Wie ſelig bin
ich immer mit meiner frommen Anna in dir geweſen, wenn wir in dir gebetet, und wenn wir dich geſchmückt zum Feſte mit grü⸗ nen Reiſern; ich habe dich wohl heute zum letzten Mal geſchmückt, ſchön, recht ſchön, mit vielem friſchen Grün und Silberpappeln, damit, wenn übermorgen meine Anna her⸗
eingetragen wird, Alles grün um ſie ſei,
wie um eine Himmelsbraut. Um meinen Sarg wird Niemand Reiſer pflanzen; die
verwelkten Sterbekränze und Wachsfrüchte an der Wand beim Altare, die Bänder und


