——1
— 7—
fallen hat, ſo wirkt er in uns eine Art von beſtändigem Schrecken und läßt uns immer nur in eine ſchwarze Zukunft hinausblicken. 4 Röſſing kommt in das Haus des Rich⸗ ters, der eben in der Gerichtsſtube beſchäf⸗ tigt iſt; ein Bedienter führt ihn in ein Kabi⸗ net, und ſagt ihm: Herr Fairland würde den Augenblick bei ihm ſeyn. 4 Unterdeſſen durchkreuzen ſich in Röſſings Seele mancherlei Gedanken; er fürchtet ſich vor der Unterredung, die Thüre des Gefäng⸗ ni ſcheint ſich ihm wieder zu öffnen. (Endlich erſcheint Herr Fairland; er heißt den Kaufmann willkommen und Platz
nehmen.
„Mein Herr,“ ſagte er darauf,„ich ha⸗ be mich genau nach Ihnen erkundigt, ich weiß, daß Sie ein rechtſchaffener Mann, und das Schlachtopfer unglücklich ausgefalle⸗ ner Geſchäfte ſind, die aber Ihrer Rechtſchaf⸗ fenheit und Ihrem untadelhaften Wandel kei⸗ nen Vorwurf zuziehen können. Machen Sie mir eine wahre Schilderung von Ihrer La⸗ ge, Ihren Mitteln, Ihrem Verluſte u. ſ. w.


