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welches Wunder?“ rief der erſtaunte Röſ⸗ ſing. Man gab ihm keine Erläuterung, wer es ſei, der die Schuld bezahlt habe.
Als ſich die Familie von ihrer Entzückung erholt hatte, ſo gingen alle ihre Bemühungen dahin, ihren Wohlthäter kennen zu lernen, aber vergebens.
Röſſings trauriges Schickſal war aber
dadurch nicht ſehr erleichtert worden; er ver⸗ doppelte zwar ſeine Sorgfalt und ſeinen Fleiß, und doch blieben ſeine Umſtände noch immer in Verwirrung, aus welcher er anders herauswickeln konnte, als vermitkelſt eines beträchtlichen Geldvorſchuſſes. Aber wo konnte er hoffen, wieder einen ſolchen Wohl⸗ thäter zu finden, wie der war, der ihm bis jetzt noch unbekannt geblieben?
Ein Conſtabel erſcheint bei Röſſing mit der Weiſung, daß er zu dem Richter Tho⸗ mas Fairland kommen möge. Die Angſt und Furcht der Familie erwacht wieder, ob⸗ gleich man ſich keine Urſache denken kann, für die Freiheit Röſſings zu zittern. Aber wenn uns Menſchen einmal der Kummer be⸗
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