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immer reinliche Schuhe zum Hausgebrauche. Die andern Diener merkten bald, daß er ſeinen plum⸗ pen Gang abgelegt hatte, und auch die Maͤgde nahmen wahr, daß er die Treppen oder Gaͤnge nicht mehr mit ſeinen Schuhen beſchmutzte. Als man ihn deshalb lobte, ſagte er, man haͤtte es ſeiner Schweſter, nicht ihm zu danken, und er zeigte ſeine Schuhe, die ſie fuͤr ihn gemacht hatte. Iſabella's Kammermaͤdchen beſtellte augen⸗ blicklich ein Paar, und ſchickte Marien ei ein ſchoͤnes Stuͤck Calico fuͤr die Obertheile. Der Leiſten⸗ macher machte einen Leiſten fuͤr ſie, und uͤber dieſen naͤhte Marie den Calieo feſt. Ihr Bruder rieth ihr, geflochtenen Bindfaden anſtatt des Hanfes fuͤr die Sohlen zu nehmen, und ſie fand, daß dieß den Schuhen ein netteres Ausſehen, und wahrſcheinlich auch laͤngere Dauer gab, als die Hanſſohlen. Sie flocht den Bindfaden zu Stiie⸗ men von der Dicke eines halben Zolles, und die⸗ ſe wurden 5 unteren Theile des Schuhes feſt zuſammengenaͤht. Die Schuhe ſaßentrefflich, und das Maͤdchen zeigte ſie ihrer Gebieterinn. Jjabella


