Muth ein; denn mit jedem Jahre wuͤrde er ſtaͤr⸗ ker werden, um immer mehr und mehr zu thun, und nie wuͤrde er die Worte ſeiner Mutter ver⸗ geſſen, als ſie ihnen ihren letzten Segen gegeben und ihre Haͤnde in einander gelegt haͤtte.
Gretchen und Hannchen konnten nur wenig arbeiten, aber es waren gute Kinder⸗ Marie ſah wohl ein, wie viel von ihr abhing, und war ent⸗ ſchloſſen, ſich nach Kraͤften anzuſtrengen. Ihre erſte Sorge war, die Schulden zu bezahlen, welche ihre Mutter ihr genannt, und wofuͤr ſie das Geld ſorgfaͤltig in einzelne Papierchen geſondert hatte. Als alles berichtigt war, blieb nicht genug uͤbrig, den Zins faͤr die Huͤtte und das Schulgeld auf ein Jahr fuͤr ſich und ihre Schweſtern zu be⸗ zahlen, das ſie der Schullehrerinn eines benachbar⸗ ten Dorfes ſchuldig war.
Marie hegte die Hoffnung, daß der Zins nicht ſogleich wuͤrde verlangt werden, aber darin irrte ſie ſich. Herr Harvey, der Gutsbeſitzer, auf deſſen Gebiete ſie lebten, war in England, und in ſeiner Abweſenheit hatte ſein Geſchaͤftfuͤh⸗


