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Erzählungen aus dem Jugendleben / nach Maria Edgeworth übers. von Rudolf Engel ... Hrsg. von Ernst Hold
Entstehung
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rer, Hopkins, die Verwaltung uͤber ſich, der ein ſehr hartherziger Mann war. Der Mahner kam acht Tage nach ihrer Mutter Tode zu Marien, und ſagte ihr, daß der Zins den naͤchſten Tag entrichtet werden, und daß ſie die Huͤtte raͤumen muͤßte, weil ein neuer Miethmann einziehen wollte: ſie waͤre zu jung, ein Haus fuͤr ſich zu haben, und es bliebe ihr nichts uͤbrig, als einen Nachbar zu bitten, ſie und ihre Geſchwiſter aus Barmherzig⸗ keit zu ſich zu nehmen. Er endigte mit dem Winke, daß man nicht ſo hartherzig gegen ſie ſein wuͤrde, wenn ſie ſich nicht den Unwillen der Jungfer Eliſabeth, der Tochter des Geſchaͤftfuͤh⸗ rers, zugezogen haͤtte. Es iſt wahr, Marie hatte ſich geweigert, der Jungfer Eliſabeth eine Ziege zu geben, worauf jene ihren K Kopf geſetzt hatte; aber das war die einzige Beleidigung, deren man ſie beſchuldigen konnte, und zu der Zeit, wo ſie egeabſchlug, brauchte ihre Muttter die Zie⸗ genmilch, das einzige Getraͤnk, das ihr damals zuſagte.