Teil eines Werkes 
2. Theil (1824)
Entstehung
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ben an Gott und Vorſehung fuͤr einen maͤrchenhaften Wahn gehalten hatte er erblickte jetzt einen furcht⸗ baren Sinn in der Verkettung ſeiner erſten, folgen⸗ reichen Frevelthat mit dem blutigen Tode ſeines ge⸗ liebten, aber in fuͤndlicher Umarmung erzeugten, Sohnes und mit einem Schauder, der ſein in⸗ nerſtes Mark durchbebte, faßte er zum erſten Male den Gedanken: Es iſt ein Gott! ein hoher, ewiger Richter, der mit ſtrenger Waage die guten und die boͤſen Thaten der Menſchen waͤgt, und fruͤh oder ſpaͤt ſie lohnet oder ſtraft! Wie vernichtet in ſei⸗ nem Innern, rieſ er aus:Ich bin elend! elend guf immer! Mein gewonnener Reichthum iſt mir nun nichts! nichts! denn ich kann die geliebten Tod⸗ ten damit nicht wieder erwecken, und den Fluch nicht hinwegwaͤlzen, der auf meinem Leben liegt! Er vermochte nicht mehr, zu Haſtebecken aufzublicken; und als dieſer ihn in ſolcher innern Zer⸗ ſtoͤrung, allen Furien eines qualvollen Bewußtſeyns anheim gefallen, erblickte, verſtummte ſeine ſtra⸗ fende Rede; und Die in flammendem Haß und Zorn auf einander geſtoßen waren, Die ſchieden ſtill und tief gebeugt von einander; und der ſchwere Seuf⸗ zer, der ſich der Bruſt eines Jeden entwand, ver⸗ trat bei Jedem das ſchwere Abſchiedswort. Ohne ſich weiter durch etwas aufhalten zu laſ⸗ ſen, eilte Haſtebeck nun, faſt immer mit ge⸗