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zutſammengedruͤckt im harten Stoße, ſchnell ermattet mit⸗ und nebeneinander zu Boden fallen.
Der Graf ſchaͤumte vor Wuth, bei Haſtebecks Anblick, uͤber die eigenmaͤchtige Verheirathung ihrer Kinder. Haſtebeck aber donnerte ihm entgegen, daß Beide, als die unſchuldigen Opfer ſeiner zuͤgel⸗
loſen, frevelhaften Leidenſchaftlichkeit, gefallen waͤren,
und mit ihnen Weſtold, wie fruͤher ſchon Werner und die ſchaͤndlich betrogene Marie. Er ſchalt ihn einen fuͤnffachen Moͤrder, und rief ihm mit furchtba⸗ rem Tone zu, daß Herrmann, nach der Rache⸗ goͤttin Willen, von Langhofs Hand gefallen ſey.
Wie niedergeſchmettert von einem ſtrafenden Blitze, ſtuͤrzte der Graf auf den Sopha, vor dem er geſtanden hatte, zerraufte in graͤßlicher Verzweiflung ſein Haar, und verfluchte laut ſein Geſchick und ſich ſelbſt.— Er hatte Seraphinen, wie ein ju⸗ gendlicher Wuͤſtling, Herrmannen aber, wie ein zaͤrtlicher Vater geliebt! Beide ſah er ins Grab geſtuͤrzt durch ſeine Schuld! Und daß ſein un⸗ gluͤcklicher Brief den geliebten Sohn gerade gegen Langhofs toͤbtlichen Saͤbel getrieben hatte, das zermalmte ſein Innres bis auf den tiefſten Grund!
Der ruͤckſichtloſe Frevler, deſſen einziger Goͤtze bis⸗
her ſein ungezuͤgelter Sinnentrieb geweſen war— der bisher die Tugend fuͤr eine Thorheit, den Glau⸗


