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Als dieß eben geſchehen war, kam einer der aus⸗ geſandten Briefboten zuruͤck. Haſtebeck eilte ihm entgegen, und ſtarrte ihn, mit vorgehaltenen Haͤnden und feuchten Augen, einige Sekunden ſchweigend an. Auch der Bote hatte den Muth nicht, zu ſprechen. —„Wo liegt er begraben?“ ſtammelte Haſte⸗ beck dann, mit weicher, gebrochner Stimme.— „Er wuͤnſchte, hier begraben zu werden.“ erwiederte traurig der Diener.„Der Wagen mit dem Sarge wird bald hier ſeyn.“— Aus der Heftigkeit, mit welcher Haſtebeck bei dieſen Worten bebend zu⸗ ſammen fuhr, ſah man, daß er doch noch auf die Erhaltung Herrmanns, ohre ſich deſſen bewußt zu ſeyn, gehofft haben mußte, ſo beſtimmt er auch von ſeinem Tode geſprochen hatte.
Der Diener erzaͤhlte, daß er den Verwundeten erſt am dritten Tage nach dem Gefecht in einer klei⸗ nen Stadt aufgefunden habe; als er ſich den Brief vorleſen laſſen, ſey ſein Geſicht ſehr freundlich erhei⸗ tert worden; er habe den Brief noch mit ſchwacher Hand an die Lippen gedruͤckt, aber bald, im Gefuͤhl ſeines herannahenden Todes, geſagt, er werde Se⸗ raphinen nie wieder ſehn, und wenn auch ſie ſter⸗
ben ſollte, ſo moͤchte man ihren Sarg neben den ſei⸗
nigen ſtellen; nach wenigen Stunden ſey er dann, in Folge eines neuen Blutverluſtes gus ſeiner Wun⸗
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