Teil eines Werkes 
2. Theil (1824)
Entstehung
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Saͤbel nicht entgangen. Als er nun bald darauf im Zimmer auf und ab ging, ſiel ihm der Suͤbel, der in einem Winkel ſtand, zufßaͤllig in die Augen, und unbefangen griff er danach, um ihn, abſichtslos, anzuſehn.

Doch kaum waren ſeine Blicke auf den Griff des

Saͤbels geheftet: ſo ſtieß er einen lauten Schrei des Schreckens aus, denn er ſah, daß es Herrmanns Saͤbel war, den er in der Hand hielt.Ungluͤckli⸗ cher! rief er Langhofen zuWelch ein theures Leben haſt Du wahrſcheinlich vernichtet!

Wen denn? Wen? fragte Langhof betroffen.

Als er nun hoͤrte, daß ſein Gegner der Sohn des Grafen Flankenborn ſey, wollte er erſt ſei⸗ nen Ohren nicht trauen; da er aber die Beſtaͤtigung vernahm, ſprang er auf von ſeinem Schmerzensla⸗ ger, jauchzte und taumelte hin durch das Zimmer, wie ein Trunkener, riß Haſtebecken den Saͤbel aus der Hand, und beſah ihn, als ob auch ih m die Kennzeichen daran bekannt waͤren, und brach in wil⸗ de, ſchreckliche Freude daruͤber aus, daß er den Zer⸗ ſtörer ſeines Lebensgluͤcks, wenn auch nicht ſelbſt, doch wenigſtens in ſeinem Sohne, blutig geſtraft habe.

Und mit ihm uns Alle! auf die ſchrecklichſte Weiſe! unterbrach ihn Haſtebeck, mit beben⸗