ſchen Schrecken ergriſten zu ſeyn. Da warf ich mich dem tollkuͤhnen Anfuͤhrer der Stuͤrmenden entge⸗ gen. Ein paar Mal trafen ſich unfere Klingen, ohne daß wir einander beſchaͤdigten. Aber im Au⸗ genblicke, wo mein Saͤbel in ſeine Bruſt drang, fiel der ſeinige auf meinen Kopf und Arm und blutend ſtuͤrzten wir Beide dicht neben einander auf den Bo⸗ den. Als er hoͤrte, daß ich einige deutſche Worte uͤber den Verluſt der Batterie ſprach, nickte er mir freundlich zu.—„Braver Kriegskamrad! ℳ ſagt ich—„ſteht es ſchlimm mit Dir?„—„Nicht ſo, wie ich es wuͤnſchte!“ ſtoͤhnte er mir zu— „Ich ſuchte einen ſchnellen Tod. Gieb mir ihn noch! aber mit meinem eigenen Saͤbel!"— So ſchwach er war, reichte er mir doch ſeinen Saͤbel zu. Da druͤckte ich ihm, wie einem Freunde, die Hand, ſagte ihm ein troͤſtliches Wort, ſo gut ich es vermoch⸗ te, und gab ihm meinen Saͤbel zum blutigen An⸗ gedenken, wie ich den ſeinen behielt, als wir wegge⸗ tragen wurden, um verbunden zu werden.— Ach, warum nahm nun der Tod nicht lieber mich, oder jenen Verzweifelten, ſtatt des beklagenswerthen Opfers, das er ſich hier auserſehn zu haben ſcheint In ſeiner tiefen Betruͤbniß hatte Haſtebeck freilich nur halb hingehoͤrt nach dieſer Erzaͤhlung; doch waren ihm die Worte uͤber den Umtauſch der
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