Teil eines Werkes 
2. Theil (1824)
Entstehung
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daß die Kranke ohne Rettung verloren ſey. Da brach Langhof, ergriffen von dem troſtloſen Schmerze des Freundes, endlich in die Worte aus:Ach, wie grauſam iſt der Todesengel im Aufſuchen der Opfer, die ihm fallen ſollen! Wie winkt er mit ſei⸗ ner unerbittlichen Hand ſo oft nach dem ſchoͤnſten, blüͤhendſten Leben hin, waͤhrend er vor Denen unbekuͤmmert voruͤbergeht, die ihn ſuchen! Wie manchmal habe ich ſelbſt ihn im Schlachtgewuͤhle ge⸗ ſucht! In meinem letzten Gefecht glaubt' ich gewiß, mein Ziel zu erreichen, und dennoch lebe ich noch! Ich hatte mit meinen Leuten eine Batterie zu de⸗ cken, an der unſerm General viel gelegen war. Meh⸗ rere Angriffe von Fußvolk hatte ich gluͤcklich zuruͤck⸗ geſchlagen, als durch einen kleinen Haufen von feind⸗ lichen, tollkuͤhnen Reitern ein neuer geſchah. Ihnen Allen jagte ein Offizier voran, der ſchon den linken Arm in einer Binde trug, und ſein erhitztes, ſchnau⸗ bendes Pferd, mit freiem Zuͤgel, gerade auf unſre Kanonen loßſtuͤrzen ließ. Die Kugelſaat, die ihm entgegen gedonnert wurde, ſcheuchte ſein Pferd fuͤr einen Augenblick zuruͤck; aber mit dem Rufe:Sieg und Tod! warf er es mit der rechten Hand herum, ſchwang dann ſeinen Saͤbel hoch empor, und ſtuͤrzte von neuem auf die Batterie los. Die Kanoniere ent⸗ flohen! ſelbſt meine Reiter ſchienen von einem pani⸗

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