thue, ein Fluch. Tief habe ich meine ungluͤckliche That bereut, habe fuͤr die Mutter und die Schweſter des Getoͤdteten— die alte Anna Werner und ihre Tochter— nach Moͤglichkeit geſorgt, auch ſonſt vielen Menſchen beigeſtanden in Noth und Gefahr, mit Rath und mit That. Aber meine Schuld iſt nicht gebuͤßt, wie ſie es, nach menſchlichen und goͤttlichen Geſetzen, ſeyn ſollte! Blut ſcheint Blut zur Suͤhne haben zu muͤſſen. Weil das bei mir nicht geſchehen iſt: ſchein' ich, als ein vom Gluͤck Ge⸗ aͤchteter, einem boͤſen Daͤmon anheim gefallen zu ſeyn, der mich auf allen Schritten und Tritten mei⸗ nes Lebens— dan wichtigeren wenigſtens— tuͤckiſch
verfolgt! Darum gelingt mir ſo ſelten etwas Gu⸗
tes, und es wird leicht Boͤſes daraus! Die Ca⸗ tharina Werner iſtw, ſeit ſie die erſte Hand voll Geld von mir bekam, ungeachtet aller meiner Vor⸗ kehrungen, ſie von einem unrechtlichen Lebenswandel abhalten zu laſſen, ein gaͤnzlich verlornes Geſchoͤpf geworden!— Deiner herrlichen Schweſter bereitete ich, grade durch meine eifrige Bemühung für ihr Glück, nur einen ſchnellen Tod!— Als ich So⸗


