* 331 phien am Altare die Hand reichte, dachte ich mie Schauder an das Blut, womit ſie beſpritzt geweſen war: und ich ſturzte auch Sophien in ein fruͤhes Grab!— Das Einzige, was mir bis jetzt gelungen zu ſeyn ſcheint, iſt Deine und der Deinigen Verſetzung hieher nach Aarhorſt; aber wie lange wirſt Du auch ruhig bleiben in der Lage, die Dich jetzt be⸗ gluckt?— Mit der Leitung von Herrmanns Schickſal, indem ich es dahin brachte, daß ſein Va⸗ ter ihn adoptirte, glaubte ich ein Meiſterſtuͤck ge⸗ macht, und durch ſeine ſchnelle Verheirathung mit Seraphinen meinen Bemühungen fuͤr Beider Gluͤck die Krone aufgeſetzt zu haben; aber wie wird es enden mit Ihnen? Gute Feichen fuͤr ſie ſeh⸗ ich nicht am Himmel! Fuͤhrte ein einziges, vor Jahren von mir ausgeſprochenes, unvorſichtiges Wort nicht Seraphinen heute an die Gewitter⸗ ſtange? Und durchbohrte das Wort, womit ich ſie aus der drohenden Gefahr zog, nicht der Graͤfin das Herz?— Sieh, Freund, ſo will es mein boͤſes Geſchick! Wundre Dich nun nicht mehr, wenn Du faſt immer auf meiner Stirn eine finſtre Schrift er⸗
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