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thig zu ſchonen. Und das— das war der Brief, der Deiner unglücklichen Schweſter das Herz brach, weil er ihr, aufs unerwartetſte, kund that, wie ſchaͤndlich ſie betrogen worden war!“
Hier ſtuͤrzten Beiden, dem Erzaͤhler, wie dem Zuhoͤrer, die bittern Thraͤnen aus den Augen, und gemeinſchaftlich klagten ſie noch uͤber das Mißgeſchick und den fruͤhen Tod der herrlichen, ſo ſchrecklich ge⸗ mißhandelten Frau!.
„Sieh!“ ſagte Haſtebeck endlich—„ſo mußte ich ſelbſt, trotz meiner guten Abſicht, den
Blitz, der Deine arme Schweſter vollends zerſchmet⸗
terte, auf ſie hinleiten! Ach, dieſe Vorſtellung iſt
unnd bleibt eine der ſchwaͤrzeſten von allen die mich
quaͤlen!“
Weſtold, ſo ergriffen er ſelbſt war, wollte ihm etwas zur Beruhigung ſagen aber Haſtebeck ließ ihn nicht ausreden.„Nein, nein!“ ſagte er, mit furchtbarem Blick und Tone—„das muß ſo mir mir ſeyn, und wird auch nicht anders mit mir werden! Seit dieſe Hand mit Menſchenblut beſu⸗ delt wurde, verfolgt mich faſt bei Allem, was ich


