Teil eines Werkes 
2. Theil (1824)
Entstehung
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tions⸗Heirath aufgeben, wieder Dienſte nehmen, und den gemißhandelten Engel, der meines beſten Freundes Schweſter ſey, wirklich heirathen, um, wenn auch arm, doch als ein ehrlicher Mann vor Gott und vor ſich ſelbſt dazuſtehn; und ich ſetzte die furchtbarſten Drohungen fuͤr den Fall hinzu, wenn er dieß nicht thaͤte. Ich ſchrieb Dir deshalb mit Zuverſicht, daß Deine traurende Schweſter ge⸗ wiß noch gluͤcklich werden ſolle, und daß ich ihren Witwenſchleier weghexen werde. Aber der Graf war, als er meinen Brief erhielt, eben, Tages zu⸗ vor, vermaͤhlt! In der Meinung, daß Deine Schwe⸗ ſter ſchon durch mich von ſeiner Betruͤgerei unterrich⸗ tet ſey, und in der Furcht, daß ſeine Schandthat von ihr oder von Dir, als ihrem juriſtiſchen Bru⸗ der, gerichtlich werde zur Sprache gebracht werden, ſchrieb er nun, unter ſeinem wahren Nahmen, an Deine ungluͤckliche Schweſter, ſtellte ſich ihr darin als einen reuigen Suͤnder dar, entſchuldigte ſich mit ſeiner leidenſchaftlichen Liebe zu ihr und mit der Zer⸗ rüttung ſeiner Vermoͤgensumſtaͤnde, und beſchwor ſie bei ihrer ſonſtigen Liebe zu ihm, ſeiner großmu⸗