Teil eines Werkes 
2. Theil (1824)
Entstehung
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Ich glaube, ich hab' es todt geritten! ant⸗ wortete Haſtebeck mit einem ſchweren Seufzer! Im letzten Dorfe iſt es unter mir geſtuͤrzt. Ich habe, ohne es zu beachten, allzu toll gejagt!"

Theilnehmend fragte Weſtold:Warum eilteſt Du denn ſo gewaltig? Iſt Dir ein Un⸗ gluͤck begegnet?

Ungluͤck? wiederholte Haſtebeck lebhaft; und nach einer kurzen Pauſe ſetzte er langſamer hin⸗ zu:Glück wenigſtens hat mich nicht aus dem Hauſe getrieben! Meines Bleibens konnte darin nicht mehr ſeyn! 4

Iſt Deine liebe Frau begann Weſtold weiter zu fragen; aber Haſtebeck fiel ihm raſch ins Wort:Morgen! morgen! Du ſollſt alles erfahren. Nur heute laß mich damit in Ruhe! Es iſt mir ſchrecklich wuͤſt' im Kopfe!

Unter abgebrochenen Geſpraͤchen, die unbefan⸗ gen klingen ſollten, und doch nicht ſo klingen wollten, kamen ſie in Aarhorſt an, wo Au⸗ guſte den unerwarteten Gaſt im erſten Augenblick zwar mit ſehr frohem Staunen empfing, aber bald