Teil eines Werkes 
1. Theil (1823)
Entstehung
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Unentſchloſſenheit es ſo weit habe kommen laſſen; er machte ihr begreiflich, daß es jetzt die hoͤchſte Zeit ſey, alles noch in ein gutes Geleiß zu bringen; er bewieß ihr aus einem Briefe des Kammerdieners, daß ſie im graͤflichen Hauſe mit offenen Armen wer⸗ de aufgenommen werden; er ſetzte ihr umſtaͤndlich auseinander, wie ſie dem Grafen das Verſprechen, worauf es ankam, abzuliſten habe, und brachte ſie ſo weit, daß ſie ſchon nichts mehr einwendete, als die entſchiedene Abneigung ihres Vaters gegen alle Vorſchlaͤge dieſer Art, indem ſie verſicherte, daß der alte, ſtrenge Mann es ihr nie erlauben werde, in die Dienſte der Graͤſin zu treten. Da nun der boͤſe Menſch ihr hierin nicht widerſprechen konnte: ſo that er ihr den ſchmaͤhlichen Vorſchlag, daß ſie heim⸗ lich das Haus ihres alten Vaters verlaſſen ſolle, und daß er ſelbſt ſie nach der Reſidenz begleiten und ſicher bis in das Haus des Grafen bringen wolle. Und gls er ſie nach und nach ſchon ſo weit verlockt hatte, daß ſie gegen dieſen Vorſchlag nichts mehr einwendete, ſondern nur zu weinen anfing: da be⸗ ſtürmte er ſie in dem ſtillen Gotteshauſe immer drei⸗