Teil eines Werkes 
1. Theil (1823)
Entstehung
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nig, und ſtand groͤßtentheils im entfernteſten, duͤ⸗ ſterſten Winkel, ſo ſtill und niedergeſchlagen, wie eine Kranke. Als Weſtold ſie fragte, was ihr waͤre, brach ſie wieder in einen Strom von Thraͤ⸗ nen aus, und antwortete nichts, als daß ſie es hier, in der Naͤhe anderer Menſchen, nicht ſagen koͤnne. Neugierig, zu erfahrenwas das alles wohl zu bedeuten habe, ging Weſtold mit ihr ins naͤchſte Zimmer, und befragte ſie da freundlich uͤber die Ur⸗ ſach ihrer ſo auffallenden Erſchuͤtterung bei ſeiner heutigen, kurzen Rede. Da ſagte Lenchen, unter aͤngſtlichem Herzt een und Erröthen, nicht die Worte, d vhlene habe 46 haͤtten ſie ſo gewal⸗ tig bewegt, denn dieſe habe ſie in ihrer Beſtuͤrzung gar nicht verſtanden) wenigſtens wiſſe ſie ſich ihrer jetzt nicht mehr zu erinnern, ſondern blos das Hoͤ⸗ ren ſeiner Stimme ſen fuͤr ſie ſo unwiderſtehlich erſchütternd geweſen. Hier ſtockte ſie wieder, und nur nach wiederholten, dringenden Auffoderungen zu einer naͤheren Erklaͤrung, ſetzte ſie, noch aͤngſtli⸗ cher, als vorher, hinzu, ſie ſey einmal recht nahe daran geweſen, die guten Lehren ihres Vaters und