Teil eines Werkes 
1. Theil (1823)
Entstehung
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Verlohnt es ſich wohl der Muͤhe, daß ein geſcheiter Mann ſeine Perlen vor die Saͤue wirft? Das Volk weiß nie, was es hoͤrt und thut. Es heult ſo zur Unzeit, als es ungeſchlacht jauchzt. Der weiſeſte Redner gilt ihm grade ſo viel und ſo wenig, als die albernſte Poſtille. Weſtold erwiederte kein Wort. Zum Abendeſſen war der Schulmeiſter, als Ver⸗

faſſer der Erndtekranz⸗Rede, mit eingeladen. Er hatte auch ſeine Tochter mitbringen ſollen, aber ſie war nicht zu bereden geweſen, ohne daß er einen Grund davon anzugeben wußte. Der laͤndliche Tanz begann. Mit lautem Mißvergnügen vermißten die jungen Burſche die ſchoͤnſte Taͤnzerin. Weſtold, der das hoͤrte, redete dem Vater zu, noch einen Verſuch zu machen, ſie zum Kommen zu bereden. Durchdrungen von einer ſo beſonderen Ehre, ging der Schulmeiſter eilig nach Hauſe, ſagte Lenchen, der Herr Amtmann verlange ausdruͤcklich, daß ſie bei ſeinem Feſte mit gegenwaͤrtig ſeyn ſolle, und brachte ſie bald darauf mit auf den Tanzplatz. Aber Len⸗ chen war verſchuͤchtert nud verſtimmt, tanzte nur we⸗

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