dann das Aufhaͤngen des Bildes, der Wand gegen⸗ über, an welcher das Bild Mariens hing. Hier die todte, ſchoͤne Schweſter! und dort der theure, ruͤſtige Freund! Mit wahrer Andacht ſtand er oft zwiſchen ihnen, und ſchaute abwechſelnd nach dem einen voll Wehmuth, und nach dem andern voll Dankbarkeit, nach beiden aber voll der allerinnig⸗ ſten Liebe. War ſein Herz von dem Glauben an Gott und Unſterblichkeit, oder von irgend einem re⸗ ligioͤſen Gefuͤhle lebhaft ergriffen: ſo ſtellte er ſich dem Bilde der frommen, zu Gott vorangegangenen Schweſter gegenuͤber, wie vor ein heiliges Altarbild; und war ihm in ſeinem Familien⸗ oder Geſchaͤfts⸗ Kreiſe etwas Beſonderes, Erfreuliches oder Uner⸗ freuliches, begegnet: ſo eilte er vor das Bild des treuen Freundes, als muͤſſe er es dieſem erzaͤhlen, um von ihm rege Theilnahme zu vernehmen in Freu⸗ de und Schmerz. Und an Mariens Todestage ſorgte Auguſte für einen Kranz von weißen Ro⸗ ſen, und an Haſtebecks Geburtstage fuͤr einen großen Kranz von friſchem Lebensbaum, um die theuren Bilder damit zu ſchmuͤcken.—
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