Teil eines Werkes 
1. Theil (1823)
Entstehung
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und ließ mich in mancherlei Verhaͤltniſſe ein, nut um mich gewaltſam von mir ſelbſt abzuziehen. So verſtrichen einige Monathe, in denen ich von Do⸗ rotheen nichts erfuhr, als daß ſie mit dem Oheim und mit ihrer aͤltern Schweſter eine ſogenannte Zer⸗ ſtreuungsreiſe zu den Verwandten nach Danzig habe machen muͤſſen. Dieſe Nachricht erfuͤllte mich, widen Willen, mit Unruhe. Ich kraͤnkelte. Mein Arzt ſchickte mich in die boͤhmiſchen Baͤder. Wieder ge⸗ ſtaͤrkt an Leib und Seele, doch noch gaͤnzlich unge⸗ wiß uͤber die weitere Wendung von D oroth eens Schickſal, war ich, auf dem Ruͤckwege nach meiner Heimath, nach Dresden gelangt. Es war Sonn⸗ tag. Ich ging, gegen Mittag, in die katholiſche Kirche, wie ich mir vorſagte, der Muſik wegen, eigentlich aber nur, weil ich mit Dorotheen zehn Monath früher, noch im gluͤcklichſten Zeitpunkt unſrer Liebe, kurz vor der grauſamen Trennung von ihr, um die nemliche Stunde dort geweſen war. Jetzt ſtand ich einſam und duͤſter im Menſchenge⸗ draͤnge, und dachte nur an ſie und damals, ohne nach der Muſik zu hoͤren, oder nach den Altarbil⸗

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