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„Ich kehre eben von einer Geſchaͤftsreiſe zurück”“ nahm Haſtebeck das Wort,„und ich bin zehn Meilen umgereiſt, lieber Herzensfreund, vorzuͤglich um dein Ehegluͤck einmal zu ſehen, und um dir
zu zeigen und zu ſagen, daß mein alter Liebesſchwin⸗
del nun aus dem Kopfe heraus iſt, und daß ich wieder geſund, friſch und freudig bin, wie ehemals, ehe mein Unſtern mich und Dorotheen Langhof mit Liebesfaͤden zuſammen ſpann.“ „ Dacht ich's doch immer,“ ſagte Weſtolb— nund ich denke, ich habe es dir auch geſchrieben, daß die Zeit, die alles heilt, auch deine Liebeswun⸗ den— ℳ
Aber Haſtebeck ließ ihn nicht ausreden. „Hohle der Teufel deinen Gemeinplatz!“ rief er aus—„die Zeit hat's warlich nicht gethan! Ich liebte Dorotheen fuͤr's ganze, ganze Leben. Dieſe Liebe, die mich faſt um Leben und Verſtand gebracht haͤtte, ſie waͤre nie aus meiner Seele ge⸗ kommen! NMit in die Ewigkeit haͤtte ich ſie hinuͤber getragen! Dorothee war der einzige Liebesenget für mich in der Welt! Sie ſollte es mir auch blei⸗


