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mir gar oft geſprochen hatte. Es iſt ſehr reizend einige Lieues von Uzerche am Ufer der Correze bele⸗ gen.— Ein großer Park umgiebt das, auf einem Felſen erbaute Schloß; der Fluß der am Fuße der Terraſſe hinläuft, umſchließt den Park auf drei Sei⸗ ten. Ein prächtiger Kaſtanienwald erſtreckt ſich vom Gipfel des Berges bis hinab zum Flußufer. Dies Gehölz hieß die Chataignerie, und die alten dichtbe⸗ laubten Bäume deſſelben hatten mehrerern Geſchlech⸗ tern ſchon ihren erquickenden Schatten verliehen. Der Fluß, die grünen Auen, die blauen Hügel, wel⸗ che den Horizont beſchränkten, bildeten eine liebliche Landſchaft, die ich mit Entzücken betrachtete. In meiner damaligen Seelenſtimmung hätte aber auch eine weit weniger reizende Gegend mir ein Paradies ge⸗ ſchienen. Die Einſamkeit, die friedliche, ſtille Lebens⸗ weiſe, die Nähe der Geliebten, verſetzten mich in jene köſtliche Stimmung, in welcher die Gegenwart uns genügt, und wir keine Anforderung weder an die Vergangenheit noch an die Zukunft machen, wo wir den Flug der Zeit hemmen, und die Stunden zu Ewigkeiten dehnen möchten.
Als der Marſchall in Faverange angekommen war, hatte er ſogleich eine zweckmäßige Regelmäßigkeit der Lebensweiſe eingeführt, welche Zeit zu Allem ließ. Er hatte laut ausgeſprochen, daß er nur wenig Men⸗ ſchen bei ſich zu ſehen gedächte, und hatte mit der ihm eigenthümlichen Umſicht, ſich Beſchäftigungen er⸗ ſehen, die ihm lieb wurden, weil ſie nutzliche und edle Zwecke förderten. Er ließ Ländereien urbar machen, ließ Fabrikengebäude aufführen und ein Krankenhaus hauen. Die dazu nöthigen Anordnungen beſchäftigten
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