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dieſem Schauſpiel zu weiden. Man durfte, wie be⸗ kannt, den großen glanzvollen Feſten als Zuſchauer beiwohnen. In den Sälen waren Bogen oder Ge⸗ rüſte für ſolche Zuſchauer erbaut; dieſe waren Leute zweiten und dritten Ranges, die keinen Autriti bei Hoffeſtlichkeiten haben.
Es verdroß mich zwar, einen ſolchen Platz einneh⸗ men zu ſollen, und nur der Gedanke an Natalie konnte mich zu dem Entſchluß bringen, alſo mein un⸗ tergeordnetes Verhältniß vor aller Welt zur Schau zu ſtellen. Ohne eigentliche Anmaßung war es mir pein⸗ lich hier, meines Gleichen zur Seite zu treten. Ich dachte früh hinzugehen, um mir einen Platz zu wählen, an dem ich wenig geſehen werden konnte, und ver⸗ meinte, daß man mich in der Maſſe überſehen ſollte. Kurz, die Herzogin zu ſehen, überwog jede Bedenklich⸗ keit, und ich verſchaffte mir eine Einlaßkarte zu dem Feſte, welches der engliſche Geſandte gab, und welches die Königin mit ihrer Gegenwart verherrlichen ſollte. Die Gerüſte für die Zuſchauer waren in den Fenſter⸗ vertiefungen angebracht, und ich ſtellte mich neben einer Gardine, die mich verdeckte und erwartete ſo das Erſcheinen der Herzogin, nicht ohne Peinlichkeit, denn Alles was ich vorhergeſehen, traf zu. Kaum ſtand ich auf meinem Platze, ſo hatte ich auch ſchon Urſach meinen Entſchluß zu bereuen.— Die Sprache der Umſtehenden beleidigte mein Ohr. Die gemeinen trivialen, platten Bemerkungen dieſer Leute demüthig⸗ ten mich, als ob ich ſie zu vertreten hätte. Dies zu⸗ fällige Zuſammentreffen mit Leuten meines Stan⸗ des bewies mir, wie weit ich aus demſelben heraus⸗
getreten war. Dabei aͤrgerte ich mich üher mich


