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Rede zu ſtehen, aber in meiner Stellung muß ich erwarten, bis ſie ſich mir nähert und die Schmach ruhig erdulden.— Doch nein, nein, ich will fort; da ſie mich verachtet, will ich ſie fliehen, dies Haus auf immer verlaſſen. Mag mein Vater hier auch durch ſein Anſehen, ſeinen Geiſt, ſeinen Ruf, an ſei⸗ nem Platze geſtanden haben, ich, der bedeutungsloſe unbekannte Menſch, habe hier keine Rechte, ich ver⸗ ſchmähe die Güte und Nachſicht, die nicht mir, nur dem Andenken eines Andern gezollt wird, ich ver⸗ ſchmähe ſie, wenn ſelbſt dieſer andere mein Va⸗ ter war.
Das Spiel war zu Ende. Der Marſchall kam auf mich zu. Wahrlich, ſagte er, Eduard, Sie ſchei⸗ nen krank, feit einigen Tagen ſchon finde ich Sie ver⸗ ündert, und heute Abend ſehen Sie ganz hlaß.— Ich verſicherte, daß mir ganz wohl ſey, und ſah dabei die Herzogin an, die ſo eben den Kopf abgewendet hatte, um mit Jemanden zu ſprechen.— O hätte ich nur glauben können, daß ſie es wußte, wie viel ich um ſie litt, ich wäre minder unglücklich geweſen.
An den folgenden Tagen ſchien die Herzogin mir weniger gemeſſen in ihrem Weſen, und ihr Blick war minder ſtreng, aber ſie blieb keinen Abend zu Hauſe, und wenn ich ſie ſo reizend, ſo wunderſchön und feſt⸗ lich geſchmückt hinfahren ſah, in die glänzenden Cir⸗ kel, wohin ich ihr nicht folgen durfte, ſo ergriff mich unnennbares Weh; ich ſah ſie von Bewunderern um⸗ ringt, ich ſah ſie froh, heiter, ruhig und glücklich, während mich die Sehnſucht und der Lebesgram tödteten...
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